FAQ

Allgemeines

Warum redet ihr so oft von "Training" und "Trainer"?

  • Antwort: Jeder kennt das Prinzip vom Fußball: Selbst die besten Spieler suchen sich einen Trainer. Der fordert sie heraus und gibt ihnen auch schwierige oder unangenehme Trainings-Aufgaben. Jeder Fußballer überwindet sich und macht diese, weil er dem Trainer vertraut und weiß, dass es keinen anderen Weg gibt, um erfolgreich zu sein. Die Vision ist klar: der Meisterschaftspokal! Dieses Ziel ist für viele so attraktiv, dass sie sehr viele Strapazen auf sich nehmen. Außerdem formt der Trainer aus einzelnen Spielern ein Team, denn nur zusammen kann man Fußballspiele gewinnen.
    Genauso ist es als Nachfolger von Jesus: Sein Weg ist alles andere als einfach. Jesus hat alles aufgegeben und nicht weniger fordert er von uns (Lukas 14,25-35). So ein Lebensstil ist extrem anders als der Lebensstil von vielen Menschen um uns herum. Um das zu schaffen, braucht es Unterstützung und Anleitung. Wir brauchen Training und müssen hart an uns arbeiten, wenn wir die gleichen Dinge wie Jesus erleben möchten. Das ist die Vision: Menschen werden geheilt, werden frei von Ängsten oder ihrer kaputten Vergangenheit. Werden frei von ihrer Selbstverliebtheit und Sinnlosigkeit. Es entsteht Frucht, die wirklich was wert ist.
    Lies zum Beispiel ein paar Geschichten im Lukas-Evangelium: Würdest du gerne die selben Dinge erleben wie Jesus? Dann brauchst du Training! Und wenn du das selbst schon erlebt hast, dann willst du auch, dass andere das erleben. Dann ist es Zeit, dass du ein Trainer wirst.

Kann denn jeder ein Trainer werden?

  • Antwort: Ohne Förderung wird fast niemand zu einem Trainer. Erst wenn wir jemanden haben, der uns trainiert, werden wir anfangen, unsere ganzen Gaben und Talente zu entdecken und einzusetzen. Ob wir je so gut werden wie unser Trainer oder sogar besser? Oder ob die, in die ich investieren möchte, wirklich mal selbst zu Trainern werden? Das können wir nur herausfinden, indem wir mit dem Training anfangen!

Umsetzung: Der Anfang

Das klingt alles sehr gut und ich möchte auch gerne trainiert werden. Wie finde ich einen Trainer?

  • Antwort: Nutze das Kontakt-Formular und schreibe uns eine Nachricht zusammen mit deinem Wohnort, deinen Kontaktdaten und weiteren Hinweisen über dich - wir versuchen dann, einen passenden Trainer für dich zu finden.

Ich möchte zu einem Trainer werden. Wie mache ich das?

  • Antwort: Suche dir zuerst einen Trainer, der dich dabei unterstützt. Wenn möglich, dann suche dir noch „Verbündete“, so dass ihr gemeinsam an diesem Ziel arbeiten könnt. Halte nun nach interessierten Menschen Ausschau und biete ihnen an, sie zu trainieren. Wenn du eine Gruppe hast, dann entscheide je nach den Teilnehmern, ob das Start-Training oder das Neustart-Training besser passt und dann fang einfach an. Eine Hilfe zum Loslegen ist auch das „persönliche Strategiepapier“ aus dem Neustart-Training Lektion 9.

Ich habe eine Gruppe, die ich anfangen möchte zu trainieren. Wie bereite ich mich möglichst gut vor?

Antwort: Drei Empfehlungen:

  • Frage deinen Mentor/Trainer nach seinen Hinweisen (am besten ist es natürlich, wenn er die Teilnehmer auch kennt) bzw. suche dir einen Trainer, wenn du noch keinen hast
  • Mache dich gut mit den Materialien vertraut und bereit das erste Treffen vor
  • Bete und frage Gott, was er dir dazu sagen möchte. Bete auch für jeden der Teilnehmer

Geht das auch mit nur einer einzelnen Person als "Gruppe"?

  • Antwort: Ja, du kannst das Material auch für ein 1:1-Training / Mentoring einsetzen. Wenn Arbeitsaufträge für die Gruppe formuliert sind, dann macht sei einfach zu zweit.

Kann ich auch in einer bestehenden Gruppe (z.B. Hauskreis) einfach diese Trainings-Materialien einsetzen?

  • Antwort: Ja. Dabei ist jedoch sehr wichtig, dass du vorher mit allen darüber redest und die Erwartungen und Ziele klärst. Denn wenn die Gruppentreffen vorher kaum Trainings-Charakter hatten, dann wirst du auf (berechtigten) Widerstand stoßen, wenn du einfach so damit anfängst. Das Training wird immer dann am meisten Frucht bringen, wenn alle auch trainiert werden wollen.
    Eine Alternative ist, dass du die Materialien nicht gleich komplett einsetzt, sondern Schritt für Schritt einzelne Elemente davon z.B. in den Ablauf integrierst.

Was mache ich mit interessierten "Neulingen"?

  • Antwort: Ein guter Einstieg für Leute, die Jesus und die Bibel erstmal kennenlernen möchten, sind die Sieben Geschichten voller Hoffnung. Um einen guten Überblick zu geben, was Christsein heißt (oder auch nicht heißt), kannst du das Arbeitsblatt "Gottes Geschichte" nutzen. Wenn jemand dann bereit für die nächsten Schritte ist, kannst du das Start-Training mit ihm weiter machen.

Fragen zum Ablauf eines Trainings-Treffens

Warum soll ich so ein starres Schema anwenden?

  • Antwort: Die meisten Dinge lernen wir am Anfang schematisch, bis wir sie schließlich verinnerlichen. Das Ziel ist ja eine gute Balance zwischen den verschiedenen wichtigen Bereichen und ein guter Weg dahin ist es, erstmal ganz schematisch anzufangen. Ein weiterer Vorteil ist das einfache Nachmachen: Wer ein paarmal den Drei-Drittel-Prozess auf ganz einfache Art und Weise erlebt hat, traut sich auch schneller zu, selbst ein Training mit anderen zu beginnen.

Der Zeitplan scheint mir sehr ambitioniert zu sein. Wie soll man das in der Praxis schaffen?

  • Antwort: Das ist tatsächlich eine Herausforderung, für die Disziplin notwendig ist. Wichtig ist, dass für alle klar ist, dass es sich um ein Training handelt - und dafür ist immer Disziplin notwendig. Aber das Ziel lohnt sich: Nämlich eine gute Balance in verschiedenen Bereichen als Nachfolger von Jesus. Für die Praxis empfiehlt es sich sehr, eine Uhr im Blick zu haben und ggf. auch einzelne Teile abzubrechen, um fortfahren zu können. Wenn du einzelne Teile an Teilnehmer delegierst, dann sag ihnen auch immer, wie viel Zeit sie dafür haben.

Was mache ich, wenn ich noch weniger Zeit für ein Treffen habe?

Warum ist nur so wenig Zeit für Lobpreis?

  • Antwort: Damit die anderen Teile nicht zu kurz kommen. Es ist aber eine gute Idee, wenn ihr euch zusätzlich zu einem anderen Termin trefft und euch dort ausführlich Zeit für Lobpreis und Gebet nehmt. Wenn ihr den Drei-Drittel-Prozess verinnerlicht habt, dann könnt ihr auch mal den Ablauf der Treffen variieren und euch auch mal bewusst mehr Zeit als sonst für einzelne Teile nehmen.

Fragen als Trainer einer Gruppe

Was mache ich mit Teilnehmern, bei denen keine Fortschritte sichtbar sind?

  • Antwort: Behandle sie mit Liebe und ermutige sie. Finde heraus, woran es bei ihnen liegt und hilf ihnen, diese Probleme zu überwinden. Oft ist hier auch erstmal Seelsorge dran, um z.B. Verletzungen zu vergeben oder tiefer liegende Lügen über Gott oder sich selbst durch Wahrheiten zu ersetzen. Grundsätzlich sollte die Teilnahme an einer Gruppe nie an Bedingungen und „Erfolge“ geknüpft sein (natürlich sollte sich aber jeder auf diesen Trainings-Prozess einlassen und es gibt auch Grenzen bei Störern).

Was mache ich, wenn ich mit den Lektionen durch bin?

  • Antwort: Überlege zuerst, ob es sinnvoll ist, ob ihr euch als Gruppe weiterhin in dieser Konstellation trefft. Versuche dementsprechend, alle bei den nächsten Schritten zu unterstützen. Nimm dafür die Unterstützung (d)eines Trainers in Anspruch! Bringe dann deiner Gruppe bei, wie sie selbst aus der Bibel lernen können und immer auch die gelernten Dinge umsetzen können (siehe Start-Training Lektion 7: „Entdecker-Bibellesen“).

Copyright - bzw. kein Copyright

Was bedeutet CC0?

  • Antwort: CC0 steht für Creative Commons Zero. Es ist eine formulierte Lizenz, die unser Anliegen am besten ausdrückt: Alle Inhalte dieser Homepage sind frei und ohne irgendeine Einschränkung verwendbar. Mit dieser Lizenz verzichten wir auf jegliche Rechte an den Inhalten.

Warum stehen alle Materialien unter dieser Lizenz?

  • Antwort: Wir glauben, dass diese Lizenz am meisten Gottes Reich entspricht. Jesus sagt in Matthäus 10,8: „Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es auch.“ Letztendlich sind alle Prinzipien und Gedanken hier auch nicht „neu“, sondern wurden schon lange vorher von Gott geoffenbart. Es wäre eine Anmaßung, wenn wir sie als unser "geistiges Eigentum" ausgeben würden. Wir haben sie nur in eine (hoffentlich) gut verständliche Form für unsere Kultur gebracht. Deshalb wollen wir die Verwendung der Arbeitsblätter nicht beschränken oder kontrollieren, sondern vertrauen darauf, dass Gott schon weiß, was er damit machen möchte. Paulus hat zwar nie eine explizite Erklärung zu Urheberrecht und Copyright seiner Briefe verfasst, aber aus Philipper 1,18 schließen wir, dass CC0 ganz in seinem Sinn ist.
    Dieser Hinweis steht unten auf jedem Arbeitsblatt, damit jeder gleich weiß, dass er alles ohne Einschränkungen weitergeben und weiterverarbeiten darf. Damit kann jeder auch gleich frei überlegen, an wen er die Sachen weitergeben kann und sich auf diese wichtige Frage konzentrieren.

Das heißt ich darf die Materialien einsetzen, ohne etwas beachten zu müssen?

  • Antwort: Ja.

Und ich darf die Materialien verändern? Und muss nichts dabei beachten?

  • Antwort: Ja, alle Inhalte und Materialien dürfen auch weiterverarbeitet und verändert werden. Dazu ist keine Genehmigung von uns erforderlich. Was sich allerdings hoffentlich von selbst versteht: Wenn du Veränderungen vornimmst, dann lass nicht den Eindruck entstehen, dass sie direkt von uns (www.trainingfuertrainer.de) stammen würden. Natürlich haben wir uns auch viel bei der Konzeption dieser Homepage gedacht. Überlege dir also gut, wenn du Veränderungen vornehmen möchtest. Wende dich gerne an uns - wir können dich bestimmt unterstützen, wenn du das Material für deinen besonderen Einsatzzweck anpassen möchtest. Außerdem haben wir einen Wunsch: Bitte sende uns eine Kopie davon, damit wir auch davon lernen können. Und natürlich freuen wir uns sehr, wenn du auf diese Homepage als Quelle verweist.